Die Lehre der Sainte-Victoire

Peter Handke

109 Seiten, 9. Auflage, 25.11.1984

Suhrkamp, ISBN 978-3-518-37570-9

Softcover, 17.00 cm x 10.00 cm x cm

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Die Lehre der Sainte-Victoire

Peter Handke

Die Erzählung Langsame Heimkehr endet, als das Flugzeug zur Landung auf dem Kontinent ansetzt. Der erste Satz der Lehre der Sainte-Victoire lautet: "Nach Europa zurückgekehrt, brauchte ich die tägliche Schrift und las vieles neu." Aus Sorger, dem "Helden" der Langsamen Heimkehr, ist der Autor geworden, der sich nach dem Recht zu schreiben fragt. Nicht in Form eines Traktates, sondern als eine Erzählung von Wanderungen in der Provence - von den Auseinandersetzungen mit dem Mont Sainte-Victoire und dessen Abbildern, "Verwirklichungen", auf den Gemälden Cézannes -, zum Mont Valérien in Paris oder "auf" den Havelberg in Berlin und - schließlich - im Morzger Wald bei Salzburg. Die zweite Begegnung mit der Sainte-Victoire und Cézanne, "dem Menschheitslehrer der Jetztzeit", erlaubt es Handke, eine Poetik, seine Poetik, zu schreiben als die "Lehre" der Sainte-Victoire. Das "Recht, zu schreiben" gründet sich für ihn auf die Erfahrung des Zusammenhangs, der Verwandtschaft, zwischen dem Ich und den Dingen; Ziel des Autors Peter Handke ist es, "diesen Zusammenhang, in einer treuestiftenden Form!, weiterzugeben".



Die Lehre der Sainte-Victoire

AutorInnen: Peter Handke

Verlag: Suhrkamp

ISBN: 978-3-518-37570-9

Erscheinung: 25.11.1984

Auflage: 9. Auflage

Seiten: 109

Einband: Softcover

Format: 17.00 cm x 10.00 cm x cm